Naturpark Bayerischer Wald

Naturpark Bayerischer Wald

Endlose Wälder, unzählige Bergbäche und sagenumwobene Seen finden sich im Naturpark Bayerischer Wald. Hinzu kommt eine Tier- und Pflanzenwelt, die ihresgleichen sucht. Lassen Sie sich von der grenzenlosen Bergwildnis in ihren Bann ziehen.

Im Südosten der Bundesrepublik, zwischen der Donau und den Hochlagen, entlang der bayerisch-böhmischen Grenze liegt der Naturpark Bayerischer Wald. Im Osten grenzt der Nationalpark Bayerischer Wald und im Norden der Naturpark Oberer Bayerischer Wald an.

Der Naturpark Bayerischer Wald besteht bereits seit 1967 und ist damit einer der ältesten Naturparke Bayerns. Er erstreckt sich über den Landkreis Regen, über die nördlich der Donau gelegenen Teile der Landkreise Deggendorf und Straubing-Bogen sowie über den Landkreis Freyung-Grafenau und umfasst eine Fläche von 307.700 ha.

Naturpark Bayerischer Wald e.V.
Infozentrum 3, 94227 Zwiesel
Tel. (0 99 22) 80 24 80
www.naturpark-bayer-wald.de

Aussicht vom Arber
Sonnentau
Kauz im Nationalpark
kleine Ohe

Der Naturpark ist kein Nationalpark

Naturparke sind Gebiete, die "überwiegend die Voraussetzungen von Landschaftsschutzgebieten erfüllen, die also von einer besonderen Vielfalt, Eigenart und Schönheit ausgezeichnet sind und sich wegen ihrer landschaftlichen Voraussetzungen für die Erholung besonders eignen".

In Naturparken sollen beispielhaft die Belange des Naturschutzes und der Landschaftspflege mit den Belangen der Erholungssuchenden im Einklang stehen. Sie dienen dem Erhalt und der Entwicklung charakteristischer Kulturlandschaften. Dazu ist auch das Bewahren und die Förderung einer naturverträglichen, extensiven Land- und Forstwirtschaft nötig.
Nationalparke sind Landschaften, in denen Natur Natur bleiben darf. Sie schützen Naturlandschaften, indem sie die Eigengesetzlichkeit der Natur bewahren und Rückzugsgebiete für wildlebende Pflanzen und Tiere schaffen. Damit schaffen die Nationalparke einmalige Erlebnisräume von Natur und sichern notwendige Erfahrungsräume für Umweltbildung und Forschung. Deshalb sind sie unverzichtbar für die biologische Vielfalt und den Artenreichtum unserer Erde.