Erlebniseinrichtungen Nationalpark

Hans-Eisenmann-Haus

Hans-Eisenmann-Haus, Neuschönau

Im Hans-Eisenmann-Haus oberhalb von Neuschönau erhalten Sie einen Einblick in die Idee, Philosophie und die Aufgaben des Nationalparks. Die Informationen können in Ausstellungen, Tonbildschauen und einer umfangreichen Bibliothek vertieft werden.

Tierfreigelände Neuschönau

Eine Wanderung durch das 200 ha große Tier-Freigelände ist zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis. 45 heimische Tierarten, darunter Wolf, Luchs und Bär, ihre Lebensweise und ökologische Bedeutung werden vorgestellt.

Der gesamte Rundweg ist ca. 7 km lang und die Gehzeit inklusive Beobachtungszeiten beträgt 3 - 4 Stunden. Von den beiden Ausgangspunkten können jeweils auch Abkürzungswege mit etwa 3 km Länge und 1,5 Stunden Dauer gewählt werden. Der Rundweg ist sehr gut beschildert und auch für Kinderwägen und Rollstühle geeignet.

Das Tier-Freigelände ist ganzjährig kostenlos zugänglich, selbst im Winter sind die Wanderwege geräumt und gestreut.

Haus zur Wildnis, Lindberg/Ludwigsthal

Im Zuge der Erweiterung des Nationalparks Bayerischer Wald 1997, wurde das Informationszentrum - „Haus zur Wildnis“  - mit Tier-Freigelände im Zwieseler Winkel geplant und im August 2006 eröffnet. Neben dem Informationszentrum Hans-Eisenmann-Haus in Neuschönau, informiert das „Haus zur Wildnis“ seine Gäste über die Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava, sowie über die umgebende Region beiderseits der Landesgrenze. Das spannende Thema Wildnis aber steht im Mittelpunkt.

Tierfreigelände 2 in Lindberg/Ludwigsthal

Ein Tiergehege beim Informationszentrum in Ludwigsthal ergänzt in seiner Konzeption das Tierfreigelände Neuschönau/ Altschönau. Dazu werden große Pflanzenfresser, die in der Region lebten, präsentiert.

Tierfreigelände II HzW

Steinzeithöhle mit Dauerausstellung

Wie es wohl war, als unsere Ahnen noch einer urigen Großtierfauna im Bayerischen Wald begegnen konnte? Mit dem Tierfreigelände bei Ludwigsthal greifen wir dieses spannende Thema auf. Auerochsen, Wisente, Wildpferde - imposante Huftiere, die während der Eiszeiten hier heimisch waren, können vom Besucherweg aus beobachtet werden. Er führt in eine dunkle Felshöhle, wo eindrucksvolle Höhlenmalereien von lebensnah skizzierten   Wildtieren rekonstruiert wurden: Bildnisse von dahin stiebenden Rinderherden und flüchtigen Wildpferden auf den spärlich beleuchteten Felswänden erzählen von der außergewöhnlichen Beobachtungsgabe der "alten Meister" und der besonderen Beziehung der Steinzeitmenschen zur damaligen Tierwelt.

Wanderpark, Bayerisch Eisenstein

Der Wanderpark in Bayerisch Eisenstein soll einerseits als Anlaufpunkt für Besucher aus den nordwestlich vorgelagerten Fremdenverkehrsgebieten (Arberregion) bzw. aus Tschechien Informationen über die verschiedenen Wandermöglichkeiten im Nationalpark und um Bayerisch Eisenstein geben, andererseits als attraktive Einrichtung für Einheimische zur Integration des Nationalparks in die Region beitragen.

Waldspielgelände, Spiegelau

Frei nach dem Motto "Spielend die Natur begreifen" bietet das Waldspielgelände Spiel- und Naturerlebnis für die ganze Familie. In diesem 50 ha großen, parkartig angelegten Waldgebiet erwarten Sie Spielplätze, ein Naturerlebnispfad und eine Waldwiese mit Grillplatz. Zahlreiche Veranstaltungen für Kinder und Familien werden hier angeboten.

Der Rundwanderweg "Tagpfauenauge" ist für Kinderwägen und Rollstühle geeignet und  führt ca. 1 Stunde durch das Waldspielgelände.
Plätze zum Krabbeln, Rutschen, Schaukeln, Klettern oder ganz einfach zum Sandspielen erfreuen besonders die Kleinsten. Wasserspiele begeistern bei heißem Wetter.

Waldspielgelände

Pflanzen- und Gesteins-Freigelände

Im Pflanzen- und Gesteins-Freigelände sollen dem Besucher die typischen Pflanzen- und Gesteinsarten des Bayerischen Waldes präsentiert und somit das naturkundliche Bildungsangebot des Nationalparks ergänzt werden.

Das Pflanzen-Freigelände (Faltblatt zum Herunterladen 3,9 MB) im Umgriff des "Hans-Eisenmann-Hauses" stellt eine wichtige Ergänzung des naturkundlichen Bildungsangebotes im Informationszentrum dar.
Auf über 3 ha werden mehr als 600 typische Pflanzenarten des Bayerischen Waldes gezeigt. Die Arten werden dabei in den typischen Lebensgemeinschaften wie z. B. Hochmoore, Waldgesellschaften, Wiesen, Weiher, Tümpel oder Wacholderheiden präsentiert. Die Gestaltung und Ausstattung der Anlage ist abgeschlossen. Das Hauptaugenmerk muss daher in den nächsten Jahren auf der Qualitätssicherung der Anlage liegen. Dazu ist vor allem die Erneuerung der Informationen notwendig. Der für die Anzucht der Pflanzen notwendige Garten in Neuschönau ist zu erhalten.

Im Mittelpunkt des Gesteins-Freigeländes (Faltblatt zum Herunterladen 1,4 MB) steht ein Pavillon, der u. a. die Entstehungsgeschichte der Erde und der Gesteine, die Gesteinsarten des Nationalparks, den Zerfall und die Verwitterung der Gesteine und die Waldböden des Nationalparks zum Inhalt hat. Im Umgriff des Pavillons werden die typischen Gesteinsarten des Bayerischen Waldes präsentiert. Die didaktische Überarbeitung dieser Information ist im Planungszeitraum abzuschließen. Ansonsten gilt es ebenso wie im Pflanzen-Freigelände die Qualität der Anlage zu erhalten.

Felswandergebiet, Hohenau

Urwaldartige Wälder, in denen bereits lange vor Nationalparkgründung keine menschlichen Eingriffe mehr erfolgten, prägen das Felswandergebiet. Zum urwüchsigen Charakter tragen mächtige Felsformationen bei. Ein malerischer Steig - Steilstellen werden über Natursteinstufen erstiegen - erschließt eine der eindrucksvollsten Rundwanderungen.

Waldgeschichtliches Wandergebiet, Mauth-Finsterau                               Natur & Geschichte erleben  

Einzigartig in seiner Ausstattung und sehr informativ - das Gebiet diesseits und jenseits des grenzüberganges Finsterau/Buchwald. Verschiedene Rundwanderwege erzählen anhand von Schautafeln die Entstehung und die Geschichte dieses Landstriches. Die Idee für dieses grenzüberschreitende Projekt entstand im Jahre 1991 nach der Gründung des Nationalparks Böhmerwald (Národni Park Sumava) und nach der Öffnung des Grenzüberganges für Fußgänger und Radfahrer - Buchwald/Bucina. Bereits vor langer Zeit verlief hier ein Handelsweg von Bayern nach Böhmen, der bis nach den 2. Weltkrieg als Verbindungsweg genutzt wurde. Auf engem Raum findet man hier ungewöhnlich viele Zeugnisse früherer Waldnutzung, wie alte Triftklausen und Reste der ehemaligen Waldeisenbahn.